Montag, 8. November 2010

Castor

Guckt man sich alljährlich die Nachrichten im November an, geht es vordergründig um den Transport unseres Atommüll aus Le Havre, die Castortransporte. Das unser Müll nicht in Frankreich oder sonstwo auf der Welt bleiben kann, steht außer Frage.

Was also tun. Da wird seit der Regierung Albrecht am Endlager Gorleben rum geforscht und bis heute kein Ergebnis. Fragt man Wissenschaftler nach Alternativen, die in Betracht kämen, bekommt man durchaus Antworten, die nichts mit Niedersachsen zutun haben. Da fallen Länder wie Bayern und Baden-Württemberg, doch auch das wird scheitern am Protest der dort regierenden Politiker.

Dann kommt die Sauerei von Asse ans Licht und die jetzige Regierung beschließt entgegen wider jeder Vernunft, eine Verlängerung der Laufzeiten für weitere 12 Jahre. Als normaler Bürger verstehe ich das immer weniger. Wie kann man noch mehr Müll produzieren, wenn noch nicht mal klar ist, wie dieser Müll sicher gelagert werden.

Ganz abgesehen davon wird damit offensiv die Erweiterung zu erneuerbarer Energien verhindert. Und wenn man dann den Bericht von Report Mainz gesehen, fällt einem dazu nicht mehr ein. Oder anders ausgedrückt, es geht ums Geld verdienen im großen Stil für wenige und die Vielen normalen Bürger gucken in die Röhre.

Der Bericht wurde Gott sei Dank bei Youtube hochgeladen und bleibt so hoffentlich lange erhalten. Wenn man sieht was möglich wäre, kommt einem die Galle kariert hoch und fragt sich, warum wird das nicht angegangen:

Kommentare:

  1. Hallo Manfred,
    sehr guter Bericht.
    In diesem Zuge ist mir vor einigen Tagen dieses Video aufgefallen:
    Lobbyismus für Dummies
    http://www.youtube.com/watch?v=hFtoRz_Y7LU

    Auch wenn es ironisch gemeint ist, es trifft den Nagel auf dem Kopf.

    Gruß,
    Matthias Manns

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  2. Hallo Matthias,
    danke für den Link, ich schaue gleich mal rein. :-)

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