Samstag, 30. Oktober 2010

Datensicherung

Ich möchte euch mal meine Eindrücke bzw. Vorgehensweise in Sachen Datensicherheit schildern. Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja von Nutzen.

Vorweg, um welche Daten geht es überhaupt bei mir. Das ist zu einem alles was Schriftverkehr, Rechnungen, Anleitungen, Kontoauszüge und und und. Dazu habe ich seit einiger Zeit, auf "fast" Papierlos umgestellt. Alles was ich per Post bekomme oder sonst in irgendeinem Aktenordner landet, wird gescannt und im entsprechenden Ordner auf der Festplatte gespeichert.

Weiter geht es Bildern, Musik, Filme, bestimmte Torrents und die Sicherung meines E-Mail-Client The Bat (das steht noch aus, da ich gerade einige Umstellungen vornehme)

Mittlerweile sind da so schlapp 400 GB an Daten aufgelaufen und die wollen vernünftig gesichert werden und werden fast täglich mehr, werden geändert oder fallen weg.

Als Hardware läuft hier ein  sogenanntes NAS (Network Attached Storage) von Netgear (Ready NasDuo) und zwei 2 x 1 TB Festplatten von Western Digital.

Die Festplatten laufen unter RAID 1, was vereinfacht Spiegelung bedeutet. Fällt eine Platte aus, kann ich die defekte Platte im laufenden Betrieb (Hot Swap) wechseln und das Gerät konfiguriert automatisch die neue Festplatte.

Ein für mich entscheidender Punkt ist, die Daten synchron zu halten und das möglichst auch automatisch. Hierzu bediene ich eines kleinen aber feinen Tool SyncBack. Dieses Tool gibt es in einer kostenlosen Variante und einer Kaufversion, wobei die kostenlose für meine Zwecke völlig ausreichend ist.

Mit diesem Tool habe ich einen Zeitplan für alle zu sichernden Ordner erstellt, was auch prima klappt. Damit das Programm arbeiten kann, muss mein NAS zu dem Zeitpunkt auch in Betrieb sein. Auch das funktioniert tadellos, für jeden Tag, wie gewünscht. Selbst wenn ich nicht zu Haus bin, da der Rechner nur zum Energie sparen geschickt wird und das NAS eine Viertelstunde vor Beginn der Synchronisierung anspringt.

Klingt nach Arbeit? Mich hat das Einrichten der Hardware und die Erstellung der Zeitpläne einen schlappen Nachmittag gekostet. Dafür habe ich jetzt Ruhe und muss gar nichts mehr machen, außer die Protokolle auf Fehler zu überprüfen.

Was fehlt noch? Richtig, das Betriebssystem samt Updates und meine ganzen Programme. Hierfür nutze ich eine baugleiche interne Festplatte und  Acronis True Image. Auch wenn es mittlerweile unter Windows 7 ein Backup-Tool gibt, Acronis kann man da besser einstellen, meiner Meinung nach.

So alle zwei Patchday Intervalle, erstelle ich ein neues Image, damit ich wieder auf dem neuesten Stand bin. Für das System und die Programme reicht mir das. Das System und die Software kann ich jederzeit wieder bekommen (auch wenn es dann richtig Arbeit ist), Daten sind weg, wenn sie weg sind.

Kommentare:

  1. Damit sollte ich mich vielleicht auch mal beschäftigen, wir ersticken hier in Papieren, und es werden irgendwie täglich mehr.

    LG Kerstin

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  2. Es ist Arbeit, aber wenn es erstmal läuft, hat man eine schöne Ordnung. :-)

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