Dienstag, 20. April 2010

Eyjafjallajökull

Seit knapp einer Woche beschäftigt Europa der ausgebrochene Vulkan Eyjafjallajökull und ein Ende ist offenbar nicht in Sicht. In meinem alten Beruf habe ich tausende von Flüge weltweit gebucht, doch so etwas habe in meiner Zeit nicht erlebt.

Eine von Flugzeugen leer gefegtes Europa ist schon etwas besonderes und die Meldungen dazu überschlagen sich gerade zu. Doch wem kann man da überhaupt noch vertrauen. Aus allen Ecken der medialen Welt tauchen Experten auf und geben ihr Statement ab. Als Laie ist es kaum nachvollziehbar, was denn nun stimmt.

Fakt ist, der Vulkan ist ausgebrochen und beschert der Atmosphäre Vulkanasche und wird durch die Windströmungen verteilt und zwar so, das sich diese Asche über halb Europa verteilt und es dadurch zum Stillstand auf Europas Flughäfen kommt. 

Doch am Samstag Abend kamen mir ein wenig Zweifel auf. Als Interessierter Ex-Reiseverkehrskaufmann schaute ich mir auf Flightradar.com oder RadarVirtuel.com. den Himmel über Europa an und siehe da, dort tat sich etwas, was mich sehr wunderte.

Ein Flugzeug der Aeroflot (SU299) flog von (KRR)-SVO-MAD und überquerte dabei Länder wie Weißrussland, Polen, Deutschland, Schweiz und Frankreich. Ein Blick auf die Ankunftstafel vom Flughafen Madrid-Barajas bestätigte dies.

Das war schon ein wenig seltsam, denn der Flugraum über die diese Maschine flog, war ja gesperrt. Also mir kommen da leise Zweifel auf, was wir über die Medien erfahren und ob das alles so stimmt. Mir blieben da einige Fragezeichen?   

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KRR=Krasnodar
SVO=Moskau Sheremetyevo
MAD=Madrid

Kommentare:

  1. vielleicht Herr Medwedew, der auf dem Weg nach Krakau einen kleinen Europatrip eingeschoben hat...? Immerhin war er (angeblich) der einzige, der mit dem Flieger nach Polen kam. Westerwave und Mr.+Mrs. Köhler haben den Hubschrauber genommen.

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  2. *g*

    Dann hätte er aber mit dem Fallschirm abspringen müssen. ;-)

    Es gab da noch ein paar andere Flugbewegungen, die ich so nicht vermutet hätte, dafür das eigentlich gesperrt war.

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